Drohnen sind immer mehr auf dem Vormarsch. Durch Angebote aus dem asiatischen Raum, die vermehrt auf den europäischen Markt kommen, sinken die Preise für die Fluggeräte und werden so für viele Bürger interessant. Jedoch gilt es einiges zu beachten, wenn man mit einer Drohne fliegen möchte. Zum 01.10.2017 treten neue Gesetze in Kraft, die einiges im Zusammenhang mit den Fluggeräten ändern.

Wer ein Auto fahren will, der braucht einen Führerschein. Wer eine Drohne fliegen will nicht unbedingt – teilweise jedenfalls. Ab dem 1. Oktober tritt die neue LuftVO (Luftverkehrsordnung) in Kraft. Diese reglementiert den Spaß mit Drohnen. Dabei geht es vor allem um die Kennzeichnungspflicht der Fluggeräte, um im Falle eines Schadens schneller den Halter bzw. Steuerer der Drohne ausfindig zu machen. Ab einem Abfluggewicht von 250 Gramm und mehr, muss der Name und die Adresse des Besitzers auf der Drohne vermerkt sein. Ab zwei Kilogramm ist ein Flugkundenachweis Pflicht – auch bekannt als Drohnen-Führerschein. Bei mehr als fünf Kilogramm wird eine Aufstiegserlaubnis der jeweiligen Luftfahrtbehörde benötigt. Ein Betriebsverbot (außer mit Sondergenehmigungen und -regelungen) gilt für Drohnen mit mehr als 25 Kilogramm.

Die allgemein geltenden Regelungen bleiben weiterhin bestehen bzw. wurden teilweise verschärft. Dabei geht es z.B. darum, dass eine maximale Flughöhe von 100 Metern nicht überschritten werden und das Fluggerät für private Nutzer nur in Sichtweite geflogen werden darf. Ein Mindestabstand von 100 Metern muss beispielsweise zu Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Naturschutzgebieten, Hauptverkehrswegen wie Bundesautobahnen und An- und Abflugbereiche von Flugplätzen.

Schon seit dem Jahr 2005 müssen Drohnen haftpflichtversichert sein. Jedoch sind in nahezu allen Haftpflichtversicherungen Drohnen nicht abgedeckt. Da es aber teilweise zu schweren Schäden mit den Fluggeräten kommen kann, ist eine solche Absicherung unabdingbar. Gerne beraten wir Sie, ob in Ihrer Haftpflichtversicherung die Drohne enthalten ist oder ob Sie eine zusätzliche Haftpflichtversicherung für den regelkonformen Gebrauch benötigen. Wichtig ist hierbei zu wissen dass die Höhe der Versicherungssumme – ähnlich wie bei Autos – von der Größe des Fluggerätes abhängt. Sprechen Sie unseren Berater auf Ihren konkreten Fall an. Dazu können Sie unser Kontaktformular verwenden, oder auf den für Sie am besten erreichbaren Berater zu gehen.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie gerne auf uns zukommen.

Ihr mitNORM-Team.